Unsere pädagogischen Schwerpunkte

Sanfte Eingewöhnung - Beziehungsgestaltung

Die Eingewöhnung ist ein bedeutsamer Schritt für das Kind und seine Eltern. Jedes Kind wird individuell und bedürfnisorientiert von den pädagogischen Fachkräften der Gruppe begleitet, um eine positive und stabile Beziehung zu dem Kind aufzubauen. Der enge Austausch zwischen Eltern und Mitarbeitern ist ebenso eine Grundvoraussetzung, wie die klaren Verhaltensweisen der Eltern, damit die Eingewöhnungsphase funktioniert.
Nach der Eingewöhnungszeit ist ein kurzer und konsequenter Abschied der Eltern wichtig, auch wenn das Kind traurig ist.
 
Damit der Abschied gelingen kann sind die pädagogischen Fachkräfte verlässlich in der Bindung zum Kind und schaffen vielfältige emotionale und soziale Erfahrungsräume. Sie besitzen ein positives Grundgefühl und Empathie. So sind unsere Fachkräfte in der Lage Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Die Kinder werden mit allen Stärken und Schwächen wahrgenommen und akzeptiert. Kindliche Interessen werden aufgegriffen und unterstützt. Gefühle in ihrem Facettenreichtum werden zugelassen und wenn nötig, individuell und situationsangemessen begleitet. Die Hilfen werden je nach Situation und Alter der Kinder als unterstützende Begleitung angeboten. So erleben sich die Kinder selbstwirksam und bauen ein Selbstwertgefühl auf. Den Mitarbeitern ist ihre Funktion als Vorbild bewusst und sie reflektieren ihre eigenen Gefühle regelmäßig, um einen positiven Umgang damit zu pflegen.

Eine sichere positive  Bindung zwischen Kind und Bezugsperson ist die Voraussetzung zu einer gesunden Entwicklung und Resilienzfähigkeit. Resilienz kann mit psychischer Widerstandskraft übersetzt werden.
Resiliente Kinder können besser mit Enttäuschungen, Fehlschlägen und Problemen umgehen. Sie haben in diesem Sinne ein positives Selbst-, Welt- und Menschenbild. Voller Selbstvertrauen sind sie dann in der Lage sich auf neue und fremde Situationen einzulassen, sie lernen damit umzugehen.

Wichtig sind  Abschiedsrituale, die jeden Tag eingehalten werden sollten.
Ein vertrauter „Festhaltegegenstand“ wie zum Beispiel ein Kuscheltier, eine Puppe oder ein „Schnuffeltuch“ kann gerne mitgebracht werden.
Vor Beginn des neuen Lebensabschnittes findet ein Erstgespräch mit den Bezugspersonen statt. Hier können alle Fragen und Ängste angesprochen werden, sowie der Ablauf der Eingewöhnung.