DRK Kita-Adenbüttel

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Hühnerhaus

Hühnerhalten in der Kindertagesstätte

Im Kindergarten Adenbüttel haben wir Wüstenrennmäuse, Fische und Zwerghasen.

Die Schule im Ort hat einen Schulbauernhof und der Gedanke an ein Hühnerhaus schwelte schon lange in unseren Köpfen. Vom Schulbauernhof hatten wir dann auch unseren Bauplan, den wir nur leicht verändert haben.
Da wir ein großes Außengelände haben, konnten wir unsere Idee gut umsetzen ohne dass den Kindern wertvoller Außenspielraum verloren ging.

2010 haben wir dann die Idee in die Tat umgesetzt. Das Projekt dauerte ein halbes Jahr und im Herbst konnten wir mit den Eltern Richtfest feiern.

Gebaut wurde mit Spendengeldern von Sponsoren, aus Festen und Feiern.
Unsere Sponsoren waren aus unserem Dorf, eine Holzfirma, die uns Preisnachlass gewährte, eine Gartenbaufirma, die die Pfähle für den Zaun sponserte, einige Eltern spendeten beim Bau Nägel, Dachpappe oder Krampen, Hühner bekamen wir von unserem Essenslieferanten und einige Geldspenden gingen ein. Ungefähre Gesamtkosten des Hühnerstalles 700,00 Euro.

Das Problem mit der Fütterung am Wochenende oder in den Ferien wurde durch unsere Putzfrau gelöst, die direkt neben dem Kindergarten wohnt. Diese Dienste können aber auch von Eltern übernommen werden.

Hühner sind sehr pflegeleicht und bringen den Kindern viel Spaß. Ausgemistet wird mindestens einmal im Monat, reihum in jeder Gruppe. Wir haben eine Kinderschubkarre und Gummistiefel, die nur für das Ausmisten benutzt werden und der Andrang an Helfern ist sehr groß. Alles wird auf den Komposthaufen transportiert. Nach der Aktion werden die Hände desinfiziert.
Das Füttern (Körnerfutter aus dem Raiffeisenmarkt) geschieht automatisch mit Hilfe eines Futterspenders, so dass die Hühner nur jeden Tag frisches Wasser benötigen.
Als Streu nehmen wir Sägespäne, erhältlich auch im Raiffeisenmarkt.

Ganz toll finden wir, dass alle Essensreste der Kinder, auch vom Mittagstisch, verfüttert werden können. Hühner sind nämlich Allesfresser. Geimpft wird durch die Tierärztin über das Trinkwasser 2 mal im Jahr.
Die Eier werden dann im Frühjahr ( im Winter ist Legepause) von den Kindern des Maxiclubs im Eingangsbereich gegen eine Spende an die Eltern abgegeben. Verwaltet wird das Geld vom Elternrat, über das wir jederzeit verfügen können. Wir fahren mit dem Bus Eis essen oder es wird für andere Anschaffungen benutzt.

Die 10 Schritte wie wir zu einem Hühnerhaus kommen:

  • Mit der Idee die Kolleginnen begeistern und auf der Dienstbesprechung
  • ausführlich darüber reden, alle Bedenken können geäußert werden.
  • Den Elternrat begeistern und mit ins „Boot „ holen.
  • Eine Bauaufsicht im Elternrat benennen.
  • Einen Bauplan erstellen, Richtwert bei 10 Hühnern 4 Quadratmeter ( siehe Hühnerstallbau im Internet).
  • Der Elternrat sucht Sponsoren im Umkreis.
  • Der Elternrat erstellt Listen, in die sich Helfer zu den einzelnen Bauwochenenden eintragen können. Immer Samstage.
  • Die Hühner werden gekauft. Entweder aus der Nachbarschaft, oder von größeren Betrieben.
  • Anruf beim Veterinäramt: Dr. Schwartpaul, Tel. 05371-82393. Alle Unterlagen werden zugeschickt, die Hühner werden registriert.
  • Tierärztin anrufen für den Impfstoff im Wasser.
  • Richtfest feiern mit allen Helfern und Sponsoren.

Materialliste:

  • Holz, Menge je nach Bauweise
  • Dachpappe
  • Zaunpfähle
  • Nägel
  • Riegel
  • Schlösser
  • Maschendrahtzaun
  • Futterspender
  • Wasserspender
  • Behälter für Körnerfutter
  • Sägespäne
  • 2 Obstkisten aus Holz ( das sind die Nester zum Eierlegen)
  • Stroh für die Nester
  • 1 Harke für den Auslauf
  • 1 Komposthaufen
  • Literatur:“ Hühner halten“ ISBN 3-8001-7231-3

Viel Spaß beim Hühnerstallbau.

 

 

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